Unabhängige Lebensdauer- und Niedrigtemperaturtests von Pouch-Zellen aus Lithium-Mangan-Eisenphosphat (LMFP), die von Integrals Power in Großbritannien entwickelt wurden, haben die außergewöhnliche Haltbarkeit und Robustheit des aktiven Kathodenmaterials bestätigt.
Das laufende Lebensdauerprüfprogramm, das von QinetiQ durchgeführt wird, hat nun mehr als 1.500 Lade- und Entladezyklen bei einer Rate von 1C erreicht, wobei die Pouch-Zelle fast 80 % ihrer ursprünglichen Kapazität beibehält. Der Meilenstein von 1.000 Zyklen wurde im letzten Jahr erreicht, wobei die verbleibende Kapazität mehr als 80 % betrug. Dieses Maß an Haltbarkeit ist für Lithium-Ionen-Akkus in Anwendungen unerlässlich, die eine lange Lebensdauer mit nur geringem Leistungsabfall im Laufe der Zeit bieten müssen, wie beispielsweise Elektrofahrzeuge. Dies kann zu höheren Restwerten und geringeren Garantie- und Reparaturkosten für Fahrzeughersteller und Zulieferer beitragen, was wiederum das Vertrauen der Verbraucher in Elektrofahrzeuge stärkt und den Übergang zur Elektromobilität beschleunigt.
Tests bei Minustemperaturen
Die von der Cranfield University durchgeführten Tests bei Minustemperaturen befassen sich mit einer weiteren wichtigen Herausforderung: der Fähigkeit, auch bei sehr niedrigen Umgebungstemperaturen einen hohen Prozentsatz der maximalen Kapazität bereitzustellen. Ohne diese Fähigkeit hätten beispielsweise Elektrofahrzeuge im Winter nur eine begrenzte Reichweite, oder Militärfahrzeuge und Drohnen, die unter arktischen Bedingungen eingesetzt werden, hätten möglicherweise eine deutlich verkürzte Betriebszeit. Die Ergebnisse von Cranfield zeigen, dass die Pouch-Zelle – hergestellt in derselben Charge wie die von QinetiQ getesteten Zellen – bei -25 °C eine Kapazitätserhaltung von 85 % und bei -30 °C von 68 % aufwies. Aktuelle LFP- und LMFP-Zellchemien liefern in der Regel nur etwa 50 % bzw. 40 %, was den Wert des LMFP-Materials von Integrals Power für Anwendungen in einer Reihe von Branchen mit sehr hohen Leistungsanforderungen, darunter Automobil, Schifffahrt, Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung, unterstreicht.
Neben Langlebigkeit und Leistung bietet es geringere Kosten, höhere Sicherheit, geringere Toxizität, geringere Abhängigkeit von kritischen Mineralien und einen geringeren CO2-Fußabdruck als die Nickel-Mangan-Kobalt-Zellchemie (NMC), die derzeit von globalen Fahrzeugherstellern für EV-Batterien bevorzugt wird. Es hat auch eine deutlich höhere Energiedichte als LFP, das einen wachsenden Anteil am Batteriemarkt einnimmt. Diese Eigenschaften sowie die neuesten Testergebnisse zeigen einmal mehr, warum das LMFP-Material von Integrals Power einen echten technologischen Durchbruch darstellt.
Behnam Hormozi, Gründer und CEO von Integrals Power, sagt: „Unabhängige Tests durch externe Branchenexperten sind ein Eckpfeiler unseres Geschäfts, und diese neuesten Ergebnisse von QinetiQ und der University of Cranfield sind von unschätzbarem Wert, um unseren Kunden auf der ganzen Welt vertrauenswürdige und glaubwürdige Daten zu liefern. Die Ergebnisse belegen, dass Batterien aus unserem LMFP-Material eine längere Lebensdauer haben und unter Minustemperaturen eine bessere Leistung erbringen. Die Überwindung der Kompromisse und Einschränkungen, die durch bestehende Zellchemien auferlegt werden, ist unerlässlich, wenn die Batterieleistung ihr volles Potenzial in einer Reihe von Sektoren entfalten soll, und wir zeigen, dass genau das möglich ist.“
Britische Pilotanlage für LMFP
Integrals Power hat das in den Tests verwendete LMFP in seiner britischen Pilotanlage aus Rohstoffen aus Europa und Nordamerika hergestellt. Dies zeigt nicht nur, dass diese Zellchemie der nächsten Generation dazu beitragen kann, die Abhängigkeit der globalen Automobilindustrie von China zu überwinden, sondern auch, dass sichere, transparente und souveräne Lieferketten aufgebaut werden können, die erforderlich sind, um die wachsende Nachfrage nach Batterien im Verteidigungssektor zu decken.
Zusätzlich zu den internationalen Patenten, die Integrals Power für LMFP hält, hat das Unternehmen auch eine Reihe von Innovationen für über 20 Kathodenmaterialien, darunter LFP, patentiert. Dies unterstreicht, dass diese Zellchemie keineswegs ein Massenprodukt ist, sondern nach wie vor ein beträchtliches Entwicklungspotenzial in Anwendungen hat, bei denen Kosten und Sicherheit die wichtigsten Eigenschaften sind.

