An Alpha melter at DE-VAU-GE

© Robatech AG

Robatech – 44x Modernisierung auf Schmelzgerät Alpha

Die DE-VAU-GE Gesundkostwerk Deutschland GmbH rüstete im laufenden Betrieb erfolgreich auf die neueste Schmelzgerätegeneration von Robatech um. Störungen im Klebstoffauftrag gingen seitdem nahezu auf null zurück.

Wenn in der Produktion ein System ausfällt, zählt jede Minute. Bei DE-VAU-GE laufen die Verpackungsanlagen für Cerealien, Müsli, Fruchtschnitten, Riegel und Plant Based Drinks rund um die Uhr an fünf bis sechs Tagen pro Woche. „Vor der Modernisierung hatten wir fast täglich eine Störung an einem Leimgerät“, schildert Vitali Loktew, Leiter Stördienst bei DE-VAU-GE Lüneburg. „Nicht immer am gleichen Gerät, aber ständig irgendwo an einer der 13 Linien.“

Zukunftssicherer Klebstoffauftrag

Die bestehenden Concept-Geräte waren teilweise bereits zehn Jahre im Einsatz. Gleichzeitig stand die Erneuerung des Full-Leasing-Vertrags an. „Der Zeitpunkt war ideal, um auf die neue Alpha-Generation umzusteigen“, erklärt Marco Willems, Sales Director Robatech Deutschland. Ziel war es, den Klebstoffauftrag zukunftssicher aufzustellen und die unterschiedlichen Schmelzgerätevarianten zu vereinheitlichen. Während die bisherigen Geräte je nach Anwendung mit zwei, vier, sechs oder acht Heizschlauchanschlüssen ausgestattet waren, setzt DE-VAU-GE heute durchgängig auf das Schmelzgerät Alpha S Pro mit sechs Anschlüssen. Dadurch können Backup-Geräte flexibel an jeder Verpackungslinie eingesetzt werden. Wartung, Austausch und Ersatzteilhaltung wurden deutlich vereinfacht.

Vitali Loktew

Keine einfache Aufgabe: Modernisierung im laufenden Betrieb

Im Dezember 2025 startete am Standort Lüneburg die Modernisierung der ersten 16 von insgesamt 33 Klebstoff-Auftragssystemen. Eine besondere Herausforderung: Die Umrüstung musste während des laufenden Produktionsbetriebs erfolgen. „Das Erste, woran man denkt, sind natürlich die Ausfallzeiten“, sagt der Leiter Stördienst. „Wir mussten die Termine mit der Produktion genau abstimmen. Welche Anlage kann wann gestoppt werden? Und stehen die Techniker von Robatech im gewünschten Zeitfenster zur Verfügung? Aber die Zusammenarbeit hat sehr gut funktioniert.“ Für die Modernisierung eines Klebstoff-Auftragssystems waren rund vier Stunden eingeplant – inklusive Austausch des Schmelzgerätes, der Heizschläuche und Auftragsköpfe, von Teilen des automatischen Befüllsystems sowie die Systemintegration in die bestehenden Verpackungslinien. „Wir haben jedes Zeitfenster eingehalten“, erinnert sich Vitali Loktew. „Und wenn es einmal knapp wurde, hat sogar Herr Nielandt vom Robatech-Vertrieb mit angepackt. Er hat uns tatkräftig unterstützt. Das fand ich beeindruckend.“

Warum sich DEVAU-GE für Alpha entschied

DE-VAU-GE evaluierte im Vorfeld verschiedene Anbieter und Modernisierungslösungen. Ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten von Robatech waren neben der Technologie vor allem die langjährige Zusammenarbeit und der zuverlässige Service. „Robatech ist Robatech“, betont der Leiter Stördienst. „Damit meine ich: Der Service stimmt. Und der ist für uns das A und O.“

Auch Alpha überzeugte schnell. Die Verpackungsanlagen bei DE-VAU-GE sind teilweise 15 bis 20 Jahre alt – der verfügbare Platz in den Anlagen ist entsprechend begrenzt. „Dass Alpha kompakter als Concept ist, war ein großer Vorteil“, erklärt Rainer Nielandt, Area Sales Manager North Germany bei Robatech. Weitere Vorteile der neuen Schmelzgerätegeneration: „Kürzere Aufheizzeiten. Einfache Bedienung per Tablet oder Smartphone. Schnelle Diagnose bei Störungen.“

Gerade der Wegfall der Bedieneinheit an den Schmelzgeräten erwies sich im Produktionsalltag als großer Vorteil. „Flurförderzeuge stoßen immer wieder an die Schmelzgeräte und beschädigen die Displays. Dann entstehen schnell hohe Kosten“, beschreibt der Leiter Stördienst. „Das entfällt jetzt komplett.“

Von täglichen Störungen zu nahezu null Ausfällen

Seit April 2026 laufen am Standort Lüneburg 33 Alpha im Produktionsbetrieb. „Während der Inbetriebnahme hat mich der Robatech-Servicetechniker eine halbe Stunde intensiv am Alpha eingewiesen“, berichtet Martin Saße, Elektrotechniker im Stördienst bei DE-VAU-GE. „WLAN, Bedienung,Fehlersuche. Danach konnte ich viele Dinge sofort selbst lösen. Unsere
Techniker sind begeistert. Man nimmt sich ein Tablet, loggt sich ein und sieht sofort, wo der Fehler liegt. Das waren ganz kleine Fehler, die treten jetzt gar nicht mehr auf.“

Seit der Modernisierung zeigt sich im laufenden Betrieb der grösste Unterschied: Die Störungen bei den Schmelzgeräten sind nahezu auf null zurückgegangen. „Man sieht wirklich einen extremen Sprung“, freut sich Vitali Loktew. Am Standort Tangermünde steht die Modernisierung mit sieben Schmelzgeräten und einem Backup-System ebenfalls kurz vor dem Abschluss. Obwohl Alpha zahlreiche Schnittstellen für die Integration in Anlagen bietet, empfiehlt Marco Willems, die Anforderungen zur Systemintegration  frühzeitig mit den Maschinenbauern abzuklären: „Während ältere ConceptGeräte häufig fest verdrahtet sind, ermöglicht Alpha moderne Kommunikations- und Integrationsmöglichkeiten. Wir stellen einfach die gewünschte Schnittstelle bereit.“

Fazit: Die Modernisierung war einfacher als erwartet

Die Modernisierung auf Alpha war für DE-VAU-GE ein grosser Schritt – technisch wie organisatorisch. Rückblickend fällt das Fazit jedoch eindeutig aus. „Die Umstellung war einwandfrei“, resümiert Vitali Loktew. „Da kann man wirklich nichts bemängeln. Der Wechsel verlief unkomplizierter als gedacht.“ Heute profitiert DE-VAU-GE von einer deutlich höheren Anlagenverfügbarkeit, einfacheren Diagnosemöglichkeiten, moderner Bedienung und spürbar weniger Stress mit den Schmelzgeräten. Oder, wie Vitali Loktew es für DE-VAU-GE zusammenfasst: „Die neuen Geräte haben deutlich mehr positive Merkmale als die alten. Und wenn mich jemand fragen würde, welches Leimgerät er einsetzen soll – ich würde wieder auf Robatech gehen.“

Robatech

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