OmniChain Nexus Ltd gibt bekannt, dass die „Materials Week USA“, die ursprünglich vom 27. bis 29. Oktober 2026 im Huntington Place in Detroit stattfinden sollte, auf den 26. bis 28. Oktober 2027 verschoben wird.
Die Entscheidung folgt auf eine umfassende Analyse des Geschäftsumfelds, mit dem die Branchen für fortschrittliche Werkstoffe und Fertigung konfrontiert sind. Es handelt sich nicht um einen einzelnen Faktor, sondern um das Zusammenspiel von vier Belastungsfaktoren: den Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran, der am 28. Februar 2026 begann; den daraus resultierenden Schock bei den Öl- und Kraftstoffpreisen; die anhaltende Unsicherheit hinsichtlich US-Zöllen und des grenzüberschreitenden Handels; sowie strengere Vorschriften für US-Visumanträge.
Zusammengenommen haben diese Entwicklungen das Vertrauen der Aussteller, die Fracht- und Reisebudgets, die Genehmigungsverfahren in den Unternehmen sowie die Möglichkeit internationaler Teilnehmer, mit Sicherheit zu planen, beeinträchtigt.
Vier sich verstärkende Belastungsfaktoren für eine globale Branche
Am 28. Februar 2026 startete das US-Zentralkommando die Operation „Epic Fury“ im Iran. Die Militäraktion und die anschließende faktische Sperrung der Straße von Hormus führten zu einer drastischen Störung der globalen Energiemärkte. Die US-Energieinformationsbehörde (EIA) berichtete, dass der Preis für Brent-Rohöl von 61 US-Dollar pro Barrel zu Beginn des Jahres 2026 auf 118 US-Dollar am Ende des ersten Quartals stieg – der größte inflationsbereinigte Quartalsanstieg seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1988. Auch die Preise für Diesel und Flugbenzin stiegen besonders stark an, was sich direkt auf die Logistik in der Fertigungsindustrie, den Frachtverkehr und internationale Geschäftsreisen auswirkte.
Handelspolitische Spannungen haben den Energieschock noch verschärft. Im April kündigte das US-Handelsministerium Zölle in Höhe von 50 % auf den vollen Wert bestimmter Stahl-, Aluminium- und Kupfererzeugnisse sowie von 25 % auf bestimmte daraus hergestellte Erzeugnisse an. Die Umfrage der National Association of Manufacturers zum ersten Quartal ergab, dass 70,6 % der Befragten Handelsunsicherheiten als eine der größten Herausforderungen nannten, 63,3 % von einer erhöhten Volatilität in der Lieferkette berichteten und 54,6 % bei kritischen Lieferkettenaktivitäten auf Kanada, Mexiko oder beide Länder angewiesen waren – was insbesondere für eine Veranstaltung in Detroit relevant ist, die integrierte nordamerikanische Fertigungsnetzwerke bedient.
Auch die Visabestimmungen in den USA wurden verschärft. Seit Oktober 2025 müssen die meisten Antragsteller für Nicht-Einwanderungsvisa – mit wenigen Ausnahmen – grundsätzlich zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch erscheinen. Die im Juli 2026 aktualisierten Richtlinien weisen Antragsteller an, Termine für Vorstellungsgespräche in ihrem Staatsangehörigkeits- oder Wohnsitzland zu vereinbaren, und warnen davor, dass Antragsteller, die ihren Antrag an einem anderen Ort stellen, mit deutlich längeren Wartezeiten rechnen müssen. Diese Änderungen bedeuten für Aussteller, Referenten und Einkäufer aus dem Ausland zusätzlichen Zeitaufwand, höhere Kosten und größere Unsicherheit.
„Die Verschiebung der ‚Materials Week USA‘ war eine unserer schwierigsten Entscheidungen. Der Krieg zwischen den USA und dem Iran, der Ölpreisschock, Zölle und strengere Visabestimmungen verstärken sich gegenseitig. Unsere Verantwortung besteht darin, den internationalen Ausstellern, Einkäufern und Entscheidungsträgern das zu bieten, was unseren Kunden versprochen wurde – und nicht einfach nur die Türen zu öffnen“, erklärt Alexander Oliver, Geschäftsführer von OmniChain Nexus Ltd.
Bestehende Investitionen der Aussteller sind vollständig abgesichert
OmniChain Nexus hat bestätigt, dass alle bestehenden Investitionen und Buchungen der Aussteller vollständig auf die „Materials Week USA 2027“ übertragen werden. Kein Aussteller wird aufgrund der Verschiebung seine Investition verlieren. Die Aussteller behalten die gleiche Standgröße, ihre genaue Position auf dem Hallenplan und ihren bereits vereinbarten Preis bei, wobei alle weiteren Buchungsdetails und Geschäftsbedingungen unverändert bleiben.
Die zusätzliche Planungszeit wird genutzt, um die internationale Beteiligung zu stärken, das Einkäuferprogramm auszuweiten und eine größere, wirtschaftlich wertvollere Veranstaltung zu realisieren.
Eine größere Plattform mit zehn Messen für 2027
Mit der Einführung von vier neuen Fachveranstaltungen – M-Tech LIVE, MatMach Live, FoamConnect und CeramicSupply – wird die „Materials Week USA“ bei der Ausgabe 2027 von sechs auf zehn parallel stattfindende Messen erweitert.
Die vier Neuzugänge ergänzen die „Silicone Expo USA“, die „Magnetics Show USA“, die „Gasket & Seals Show“, die „Tape & Functional Film Expo“, die „High Performance Alloys Expo“ und die „Speciality Polymers World“. Zusammen schaffen die zehn Veranstaltungen einen breiteren Marktplatz, der die Bereiche fortschrittliche Werkstoffe, Verarbeitung, Zerspanung und Produktionstechnologie abdeckt.
„Durch den Wechsel zu und die Erweiterung auf zehn themenspezifische Messen können wir bestehende Beziehungen pflegen, internationalen Unternehmen mehr Planungssicherheit bieten und eine stärkere Veranstaltung entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Materialherstellung schaffen“, betont Alexander Oliver.

